Die Inneneinrichtung verlagert sich seit einigen Jahren weg von weissen Waenden und glatter Oberflaeche hin zu Tiefe, Haptik und Naturanmutung. Wer seine Raeume aufwerten will, muss nicht zwingend umbauen – oft genuegt eine neue Wandgestaltung, die mit den richtigen Farben und Techniken einen vollkommen anderen Charakter schafft.
Erdtone und Natur-Paletten
Terrakotta, Ocker, warmes Sandbeige, Schokoladenbraun und gebrochenes Weiss – Erdtone dominieren seit einigen Jahren die Innenraumgestaltung. Sie wirken beruhigend, verbinden sich gut mit Naturmaterialien wie Holz und Stein und verkoerpern eine Asthetik, die weit weniger schnell veraltet als knallige Modefarben. Warme Erdtone schaffen Gemutlichkeit und eignen sich besonders fuer Wohn- und Schlafbereiche.
Welche Erdtone passen wohin?
Helles Sandbeige und warmes Weiss eignen sich fuer kleine Raeume – sie oeffnen den Raum optisch. Dunklere Tone wie Khaki, Olivgruen oder Dunkelterrakotta setzen Akzente an Einzelwaenden oder in grosszuegigen Raeumen mit hohen Decken. Die Kombination mit weissen Decken und hellem Fussbodenbelag haelt den Raum hell und freundlich.